deutsch english

Běla Kolářová gehört zu den Vertretern des Neokonstruktivismus, die sich zu Beginn der 1960er Jahre in der ehemaligen ČSSR neu positionierten. Sie war Mitglied der1964 gegründeten Gruppe "Krizovathka" (Kreuzung). Die Künstler der Gruppeblickten zurück auf die Kunst der Zwischenkriegszeit und entwickelten eine Formensprache, die der internationalen Moderne zuzurechnen ist. Die Künstlerin schuf Verbindungen von konstruktivistischen und kinetischen Objekten, Zeichnungen, Collagen, Fotografien, sie integrierte Alltagsobjekte wie Druckknöpfe, Ösen, Knöpfe o.ä. in ihre Assemblagen, später auch Haare. Immer handelt es sich um intime, serielle, streng geordnete Arrangements, deren genau platzierte Formen eine starke visuelle Poesie entfalten. In der Galerie Schöttle ist nun eine Reihe von Fotogrammen, Assemblagen und Fotografienzu sehen. Běla Kolářová, 2007 Teilnehmerin der documenta 12, wurde 1923 in Terezíně geboren. Sie lebt und arbeitet in Prag.

>
Abeceda / From the Alphabet Serie, 1964
Fotografie
13,80 x 18,80 cm
Ed. 1/2 (in dieser Größe)
Vegetáz Pozitiv-negativ / Végétage - Positif-négatif, 1961 
Fotografie 
29 x 14,50 cm 
Ed. 1/4
Zátky / Plugs, 1964
Fotogramm
40 x 29,90 cm
Ed. 1/3
Bez názvu / Untitled, 1962
Fotogramm
24,10 x 18,10 cm
unique
Bez názvu / Untitled, 1968-1972
Fotogramm
28,40 x 22,30 cm
unique
Bez názvu / Untitled, 1964
Fotografie
24 x 30,40 cm
Ed. 1/2

weitere Arbeiten auf Anfrage | for more works please contact the gallery
Bela Kolarova23.10.2009 – 05.12.2009
key