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In substance, "Works In Situ", proposes a supple interrogation into the nature and character of the retrospective condition, through the re-presentation of a selection of projects created, in situ, over the past 40 years. In its material presence, "Works In Situ", is a collection of texts, titles and discursive references that are meant to act as historical prompts, from the time and place of their initial presentations. Gathered all together at the Galerie Rüdiger Schöttle, "Works In Situ", becomes, "Works in Situ, A Work in Situ."John Knight, 2008

Seit den späten 1960er Jahren realisiert der 1945 geborene amerikanische Künstler John Knight Werke und Projekte, die sich im Spannungsfeld zwischen Architektur, Design, Kunst und Skulptur bewegen. Den Akzent setzt er auf das Zwischenspiel von materiellem Objekt und seinem ideellen Kontext. Für seine vielfältigen Arbeiten bedient sich John Knight unterschiedlichster Medien und Materialien, interpretiert alltägliche Objekte und Readymades neu und inszeniert sie in einen für den Betrachter ungewohnten kulturellen und räumlichen Kontext. Somit gelingt es ihm immer wieder, die Konventionen von Darstellung und Wahrnehmung zu durchbrechen, ja sogar umzukehren. Er entzieht sich jeglicher pauschaler Etikettierung wie etwa der Zuordnung zur Conceptual Art.

John Knight ist seit 1970 in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten. Für Europa sind insbesondere die Teilnahme an der Documenta 7 (1982) und die umfangreichen Präsentationen in den Institutionen Witte de With Center for Contemporary Art Rotterdam (1990) sowie EACC Espai d'Art Contemporani de Castello, Spanien (2008) hervorzuheben. 
Die Zusammenarbeit mit der Galerie Rüdiger Schöttle begann in den frühen 1980er Jahren. 

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

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John KnightWorks in situ, a work in situ19.04.2008 – 17.05.2008
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