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Leiko Ikemura (イケムラレイコ, 池村 玲子, Ikemura Reiko), geboren in Tsu (Japan), lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer langen künstlerischen Tätigkeit erschuf die Künstlerin ein komplexes, poetisches und international vielbeachtetes Œuvre. Ihre Skulpturen aus Keramik, Bronze und Glas, Malereien, Zeichnungen, Fotografien und Videoarbeiten offerieren eine narrative Reise durch imaginäre (Bild-)Welten. Uneindeutiges und Mehrdeutiges, sich stets Wandelndes, Verdichtendes und Auflösendes, Wesenhaftes, Organisches, Landschaftliches und Architektonisches scheint in amorphen Konfigurationen zu verschmelzen. Zentrale, wiederkehrende Sujets sind dabei Weiblichkeit, Mutterschaft, Sexualität, Transkulturalität, Kosmologie, Allverbundenheit und Zyklizität. Es ist der Zustand dieses Zwischenraums, der Transition, der sie interessiert und der auch formal durch die Mischung aus figurativen und abstrakten Elementen zum Ausdruck kommt, aber auch durch die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spürbar wird. Dabei hat Ikemuras Bildsprache etwas Sinnliches und Raues zugleich, sie vermittelt ein Gefühl von Zeitlosigkeit und Mystik. Die fragilen und zugleich beharrlichen zumeist Mädchen- und Frauenfiguren oder anthropomorphen Hybridwesen in ihren Gemälden und Zeichnungen schweben in überzeitlichen Orten, Verschwinden oder Verschmelzen mit dem Hintergrund. Ihr malerisches Werk ist dabei geprägt von Einflüssen ostasiatischer Sansuiga-Maltraditionen, dem Surrealismus, der Abstraktion der Nachkriegzeit sowie der Wiederbelebung der figurativen Malerei in den 1980er Jahren.

 

Leiko Ikemuras Werke befinden sich in renommierten internationalen Sammlungen wie Kunstmuseum Basel; Aargauer Kunsthaus, Aarau; Kunstmuseum Bern; Kunsthaus Zürich; Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz; Centre Pompidou, Paris; Collection Florence & Daniel Guerlain, Paris; Centro de Arte Caja de Burgos; Albertina, Wien; mumok-Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien; Berlinische Galerie, Berlin; Bundeskunsthalle, Bonn; Kunstsammlung NRW-Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf; Städel Museum, Frankfurt; Nevada Museum of Art, Reno; Burger Collection Hong Kong, Hong Kong; Mie Prefectural Art Museum, Tsu; The National Museum of Modern Art, Tokyo; Museum of Contemporary Art Tokyo; Toyota Municipal Museum of Art, Toyota, Aichi Prefecture.

Werke
  • S-23-06-II
    violet mountain, 2023
  • Leiko Ikemura, not a dream, 2022
    not a dream, 2022
  • 0G7A6454
    Trees out of Head, 2021/2025
  • S-21-13-II
    Usagi with Wings, 2021
  • Leiko Ikemura, Double Girls – Twilight, 2021
    Double Girls – Twilight, 2021
  • Leiko Ikemura (25 von 46) - Kopie
    Red light, 2020
  • LI_S_1.001.O
    Kitsune, 2020
  • Leiko Ikemura (26 von 46) - Kopie
    CRN act, 2020
  • Leiko Ikemura, Chichi Akari, 2019/2023
    Chichi Akari, 2019/2023
  • LI_M_18.001.O
    Kind of Mountains, 2019
  • Leiko Ikemura_Pink Tree
    Pink Tree, 2019
  • Leiko Ikemura, Not Cloud, 2018
    Not Cloud, 2018
  • 118 Kopie
    Joseph, 2015
  • M-13-27_high_JvB - Kopie
    Red Tree in Black-Gold, 2013
  • Leiko Ikemura, Usagi Girl, 2002/23
    Usagi Girl, 2002/23
  • Gruppenausstellung 08 05 2025 Various Others (123 von 149)
    Haus-Frau, 1991
  • Leiko Ikemura, haus tree, 1981
    haus tree, 1981
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